Associazione Internazionale Ernesto de Martino

Notizie |  Ernesto de Martino |  l'Associazione |  Attività |  Archivio |  Forum |  Download |  Risorse online |  Mappa sito |  Login
Menu  Menu
 Notizie
      Archivio News
 Ernesto de Martino
 l'Associazione
 Attività
 Archivio
 Forum
 Download
 Risorse online
 Mappa sito
 Login

Lingua  Lingua
Italiano English Français

Calendario  Calendario
Data: 30/04/2017
Ora: 18:34
« Aprile 2017 »
Lu Ma Me Gi Ve Sa Do
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Cerca  Cerca






Ricerca avanzata

Login  Login

:


Recupera password
Non sei ancora registrato?
Registrati ora!

Accessibilità  Accessibilità

Statistiche  Statistiche

Visite totali:44171


Utenti  Utenti
Persone on-line:
admins 0 amministratori
users 0 utenti
guests 1 ospiti

Validato  Validato
w3c
Valid CSS!

Notizie
Read Der besessene Süden: Ernesto de Martino und das andere Europa
notes.png

Ein im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannter großer europäischer Denker wird zurzeit an mehreren Orten Europas wiederentdeckt: der italienische Ethnologe, Geschichtsphilosoph und Religionshistoriker Ernesto de Martino (1908–1965). Es gehört zu seinen wichtigen Leistungen, mit seinem Denken der Magie des Südens einen Möglichkeitsraum geöffnet zu haben, in dem europäische Fragestellungen neu verhandelt werden können. De Martino hat mit seinen Studien zwischen tiefer Religiosität, kultischen Ritualen, Folklore und Zauberei, Heiligem und Archaik die Anthropologie für das wissenschaftliche und philosophische Denken fruchtbar gemacht. Für den 'Lévi-Strauss Italiens' ist
dabei die Besessenheit ein zentraler Begriff: sowohl als konkreter Untersuchungsgegenstand, etwa bei dem apulischen Tarentismus, der Tarantelbesessenheit, die sich in der italienischen Tarantella widerspiegelt, als auch als Befragung des ethnografischen Blickregimes, das zur 'Besessenheit' des Fremden (possessione) wird.
Ernesto de Martino, Schüler von Benedetto Croce, kann durch seine sozialanthropologischen Studien des europäischen Südens, seiner Analyse symbolischer Formen und Riten, dem Nachweis der Präsenz des Archaischen, in eine Linie mit Denkern wie Ernst Cassirer, Aby Warburg und Sigmund Freud gestellt werden.
Die vorliegende erste deutsche Textsammlung zu Ernesto de Martino erweitert den Zusammenhang zwischen Individuation und Besessenheit in kultur- und medientheoretischer Hinsicht. Die hier vorgestellten Beiträge zeigen, wie de Martinos Ansätze heute fruchtbar gemacht werden können und welches tarantelische Verunsicherungspotenzial ihnen innewohnt.

 



Ein im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannter großer europäischer Denker wird zurzeit an mehreren Orten Europas wiederentdeckt: der italienische Ethnologe, Geschichtsphilosoph und Religionshistoriker Ernesto de Martino (1908–1965). Es gehört zu seinen wichtigen Leistungen, mit seinem Denken der Magie des Südens einen Möglichkeitsraum geöffnet zu haben, in dem europäische Fragestellungen neu verhandelt werden können. De Martino hat mit seinen Studien zwischen tiefer Religiosität, kultischen Ritualen, Folklore und Zauberei, Heiligem und Archaik die Anthropologie für das wissenschaftliche und philosophische Denken fruchtbar gemacht. Für den 'Lévi-Strauss Italiens' ist
dabei die Besessenheit ein zentraler Begriff: sowohl als konkreter Untersuchungsgegenstand, etwa bei dem apulischen Tarentismus, der Tarantelbesessenheit, die sich in der italienischen Tarantella widerspiegelt, als auch als Befragung des ethnografischen Blickregimes, das zur 'Besessenheit' des Fremden (possessione) wird.
Ernesto de Martino, Schüler von Benedetto Croce, kann durch seine sozialanthropologischen Studien des europäischen Südens, seiner Analyse symbolischer Formen und Riten, dem Nachweis der Präsenz des Archaischen, in eine Linie mit Denkern wie Ernst Cassirer, Aby Warburg und Sigmund Freud gestellt werden.
Die vorliegende erste deutsche Textsammlung zu Ernesto de Martino erweitert den Zusammenhang zwischen Individuation und Besessenheit in kultur- und medientheoretischer Hinsicht. Die hier vorgestellten Beiträge zeigen, wie de Martinos Ansätze heute fruchtbar gemacht werden können und welches tarantelische Verunsicherungspotenzial ihnen innewohnt.

Das Projekt TUMULT existiert als Publikation seit 1979 – ursprünglich initiiert im Kreis um Michel Foucault als Zeitschrift in französischer, italienischer und deutscher Version, schließlich in Gestalt einer unregelmäßig fortgesetzten Reihe von Themenbänden, redigiert von deutschen und österreichischen Geistes- und Sozialwissenschaftlern. Die mittlerweile 40 Bände umfassende Reihe trug anfangs den Namen TUMULT – Zeitschrift für Verkehrswissenschaft und wurde zu Beginn der neunziger Jahre in TUMULT – Schriften zur Verkehrswissenschaft umbenannt. In ihrer wechselvollen Geschichte wanderte sie durch insgesamt acht Verlage. Herausgegeben wird die Schriftenreihe von Frank Böckelmann und Walter Seitter.

Die Schriftenreihe erscheint ab sofort bei Sonderzahl.
Die Mitglieder des Redaktionsrats sind aktuell:
Frank Böckelmann, Horst Ebner, Ivo Gurschler, Alexander Klose, Helmut Kohlenberger, Ulrich van Loyen, Michael Neumann, Michaela Ott, Peter Pörtner, Wolfert von Rahden, Christopher Schlembach, Erhard Schüttpelz, Walter Seitter, Hanns Zischler (ambulanter Redakteur).




Postato Giovedi 24 Marzo 2016 - 19:52

Commenti | Aggiungi commento | Stampa


Subsection Archivio News
Notizie |  Ernesto de Martino |  l'Associazione |  Attività |  Archivio |  Forum |  Download |  Risorse online |  Mappa sito |  Login
Powered by FlatNuX! Valid HTML 4.01! Valid CSS! Get RSS 2.0 Feed
Powered by  FlatNuX  © 2003-2005| Site Admin:  Gino Satta | Full Map | Get RSS News
Tutti i marchi registrati e i diritti d'autore in questa pagina appartengono ai rispettivi proprietari.

Page generated in 0.8244 seconds.